Archiv für den Monat: Mai 2015

AMS-Mittel: 11.000 Unterschriften an NR-Präsidentin Bures überreicht

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„Immer mehr Unterstützung: Öffentliche Kundgebung gegen den Sparkurs am 2. Juni am Ballhausplatz

„Dass die Zweckgebundenheit der  AMS-Mittel für ältere Arbeitslose (Eingliederungsbeihilfe) de facto nichts anderes  bedeutet als eine faktische Kürzung der Gelder für älteren ArbeitnehmerInnen, das ruft immer mehr Betroffene auf den Plan: nach eingestellten Kursen und einer ersten Kündigungswelle bei den TrainerInnen  in privaten Bildungseinrichtungen sind die Unsicherheit und die Empörung bei den Betroffenen groß. „

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AK Schulkostenstudie: Eltern bitte melden!

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„Wie viel Geld kostet mich der Schulbesuch meines Kindes? Dieser Frage geht die Arbeiterkammer in einer Studie nach. Sie sucht Eltern, die bei der Erhebung mitmachen wollen. „Uns interessiert, wie viel Geld Eltern innerhalb eines Jahres für den Schulbesuch ihrer Kinder ausgeben“, sagt AK Wien Konsumentenschützerin Manuela Delapina, „dabei geht es nicht um Privatschulkosten. Wir möchten alle schulrelevanten Ausgaben wissen – von Buntstiften bis zum Turnsackerl, vom Schulausflugsgeld bis zum Wörterbuch.“
Die AK-Wien-Schulkosten-Erhebung startet im Juli 2015 und dauert ein Jahr. Teilnehmen können Eltern mit Wohnsitz in Wien, deren Kinder im Schuljahr 2015/2016 entweder die Volks-, Hauptschule (Neue Mittelschule), AHS Ober- oder Unterstufe, berufsbildende höhere oder mittlere Schule besuchen.“ Zur Teilnahme bitte anklicken!

Aktuelle Forderung der GPA-djp – Derzeitige Urlaubsregeln

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Derzeitige Urlaubsregeln nicht mehr zeitgemäß-Benachteiligung von Frauen inakzeptabel und bestraft Flexibilität

„Eine Reform des Urlaubsrechts und die Herstellung von mehr Gerechtigkeit beim Urlaubsanspruch sind ein Gebot eines zeitgemäßen Wirtschafts- und Arbeitsmarktsystems. Deshalb ist es zu begrüßen, dass diese Diskussion nun wieder eine neue Dynamik erhält“, unterstützt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Wolfgang Katzian, den aktuellen Vorstoß von SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder.

„Die derzeit geltenden Urlaubsregelungen, die eine sechste Urlaubswoche nach 25 Jahren Zugehörigkeit zum selben Unternehmen ermöglichen, sind nicht mehr zeitgemäß. Die ununterbrochene Erwerbsbiografie beim gleichen Arbeitgeber gehört immer mehr der Vergangenheit an. Die von der Wirtschaft eingeforderte Flexibilität erfordert entsprechende rechtliche Anpassungen. Das jetzige System bestraft Flexibilität und schadet außerdem insbesondere Frauen. Vor allem im Handel und im Gesundheits- und Sozialbereich, beides Branchen mit hohem Frauenanteil, ist die Fluktuation groß. Frauen, die meistens auch viel unbezahlte Haushalts- und Erziehungsarbeit leisten, erreichen so gut wie nie die sechste Urlaubswoche“, so Katzian. „Die fortdauernde Beschäftigungskrise erfordert eine Reihe neuer Antworten im Bereich der Arbeitszeitgestaltung, die Reform des Urlaubsrechts ist dabei eine von mehreren Ansatzpunkten, die auch die GPA-djp in nächster Zeit forcieren wird“, kündigt Katzian eine herbstliche Offensive in der Arbeitszeitpolitik an.

Die GPA-djp fordert bereits seit 2011 eine sechste Urlaubswoche für alle ArbeitnehmerInnen. Derzeit kommen Beschäftigte mit einer Betriebszugehörigkeit von 25 Jahren in den Genuss einer sechsten Urlaubswoche. Im öffentlichen Dienst gebührt eine sechste Urlaubswoche ab dem 43. Lebensjahr, eine wesentlich gerechtere und jedenfalls zeitgemäße Regelung, heißt es in der GPA-djp abschließend. (Quelle GPA-djp/Mehr Urlaub für alle)