Archiv für den Monat: September 2015

Berufshaftpflichtversicherung der Psychologen

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Da die Berufshaftpflichtversicherung der Psychologen beim Come together der Jahrestagung des PSD erneut Thema geworden ist, möchte ich einen Reminder aussenden:
Auszug aus dem Psychologengesetz:

Berufshaftpflichtversicherung
$39.
(1) Berufsangehörige haben vor Aufnahme ihrer eigenverantwortlichen Berufsausübung zur Deckung der aus der Berufsausübung entstehenden Schadenersatzansprüche eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem zum Geschäftsbetrieb in Österreich berechtigten Versicherer abzuschließen und diese während der Dauer ihrer Berufsberechtigung aufrechtzuerhalten.
(2) Für den Versicherungsvertrag muss Folgendes gelten:
1. die Mindestversicherungssumme hat für jeden Versicherungsfall zur Deckung der aus der gesundheitspsychologischen und/oder klinisch-psychologischen Berufsausübung entstehenden Schadenersatzansprüche eine Million Euro zu betragen. Eine Haftungshöchstgrenze darf pro einjähriger Versicherungsperiode das Dreifache der Mindestversicherungssumme nicht unterschreiten
2. der Ausschluss oder eine zeitliche Begrenzung der Nachhaftung des Versicherers ist unzulässig.
(3) Die Versicherer sind verpflichtet, dem Bundesminister (der Bundesministerin) für Gesundheit unaufgefordert und umgehend jeden Umstand zu melden, der eine Beendigung oder Einschränkung des Versicherungsschutzes oder eine Abweichung von der ursprünglichen Versicherungsbestätigung bedeutet oder bedeuten kann, und auf Verlangen des Bundesministers (der Bundesministerin) für Gesundheit über solche Umstände Auskunft zu erteilen.
(4) Die Berufsangehörigen haben dem Bundesminister (der Bundesministerin) für Gesundheit auf dessen (deren) Verlangen den entsprechenden Versicherungsvertrag jederzeit nachzuweisen. …

Übergangsbestimmungen:
Berufsangehörige, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Bundesgesetzes in die jeweilige Berufsliste eingetragen sind, haben bis längstens 31.12.2015 eine Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 39 abzuschließen. Weiterlesen

Der Europäische Gesundheitsbericht 2015

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„Das WHO-Regionalbüro für Europa veröffentlicht seine Flaggschiff-Publikation, den Europäischen Gesundheitsbericht, alle drei Jahre. Diese Veröffentlichung präsentiert die wichtigsten Ergebnisse aus dem Europäischen Gesundheitsbericht 2015. Seine Hauptziele sind:

  • die Berichterstattung über bislang erzielte Fortschritte in Bezug auf Dachziele von „Gesundheit 2020“ in der Region; und
  • die Beschreibung neuer Dimensionen von Gesundheitsinformationen und Evidenz, die in den kommenden Jahren berücksichtigt werden müssen, um die Überwachung der
    gesundheitlichen Situation im Hinblick auf „Gesundheit 2020“ und darüber hinaus, einschließlich der Messung subjektiven Wohlbefindens, zu optimieren.

Die 53 Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO nahmen „Gesundheit 2020“ im Jahr 2012 als das neue gesundheitspolitische Rahmenkonzept der Europäischen Region an. Es unterstützt gesamtstaatliche und gesamtgesellschaftliche Maßnahmen mit dem Ziel, Gesundheit und Wohlbefinden der Bevölkerung zu verbessern, Ungleichheiten im Gesundheitsbereich abzubauen, die öffentliche Gesundheit zu stärken und nachhaltige bürgernahe Gesundheitssysteme zu gewährleisten, die allgemein zugänglich sind und Chancengleichheit sowie qualitativ hochwertige Leistungen bieten.“(bmg) siehe mehr

Kaske (AK): „Schluss mit der Verunsicherung bei den Pensionen!“

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„Das Krankreden des Pensionssystems ist ungerechtfertigt und verunsichert insbesondere die Jungen. Die Wirtschaft sollte sich viel eher darüber den Kopf zerbrechen, wie es gelingen kann, dass Beschäftigte aus dem Berufsleben heraus in Pension gehen können und nicht aus der Arbeitslosigkeit“, sagt AK-Präsident Rudi Kaske zu den aktuellen Diskussionen beim Europäischen Forum Alpbach und den Aussagen des deutschen Professors Bert Rürup. Kaske: „Eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsalters lehnen wir ab, weil diese keinen einzigen Arbeitsplatz mehr schafft. Weiters führt die Einführung eines Nachhaltigkeitsfaktors bei der Pensionsanpassung nicht zu mehr Transparenz, sondern bringt lediglich Verunsicherung. Denn während das geltende Pensionskonto zeigt, was man sich erarbeitet, würdet ein Automatismus zu nicht vorhersehbaren Kürzungen führen. Eine vorgezogene Angleichung des Frauenpensionsalters würde den Vertrauensgrundsatz verletzen. Wer die Diskriminierung von Frauen beseitigen will, soll damit anfangen bevor sie 60 sind.“  Präsident Kaske weiter: „Die Wahrheit ist: Nicht zuletzt mit der Reform 2013/2014 haben wir bereits vieles auf den Weg gebracht, um das System fit für die Zukunft zu machen. Was uns in Zeiten wie diesen mehr hilft ist ein Bonus-Malus-System für Ältere und die Beseitigung von Ungleichheiten beim Bundeszuschuss.“
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Bildungsgutschein

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Zur Erinnerung:

Es gibt den Bildungsgutschein der AK! Er soll den AK Mitgliedern den Zugang zur Weiterbildung erleichtern. Der Bildungsgutschein ist ein Startkapital für die persönliche Weiterbildung in der Höhe von 120 Euro. Er kann entweder auf einmal eingelöst oder auf mehrere Kurse aufgeteilt werden. siehe mehr

Folder: Download

Oberhauser: Suizide durch gezielte Maßnahmen eindämmen

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„In Österreich sterben jährlich mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle“, erinnert Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10. September.

Kontaktstelle Suizidprävention und Suizidpräventionsstrategie

In der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) wurde daher eine Kontaktstelle für Suizidprävention eingerichtet, um die Anzahl an Suiziden durch gezielte Maßnahmen langfristig einzudämmen. Bereits im Herbst 2012 wurde vom Bundesministerium für Gesundheit das österreichische Suizidpräventionsprogramm SUPRA präsentiert. Dieses Präventionsprogramm dient als Basis für die Entwicklung einer nationalen Suizidpräventionsstrategie.

„Die Kontaktstelle Suizidprävention in der GÖG wird im Auftrag meines Ressorts in enger Kooperation mit einem Gremium von Expertinnen und Experten die Umsetzung des nationalen Suizidpräventionsprogramms SUPRA vorantreiben“, so Oberhauser.

Jedes Jahr setzen in Österreich ungefähr 1300 Menschen freiwillig ihrem Leben ein Ende. Das bedeutet, dass die Zahl der Suizidtoten fast dreimal so hoch ist wie beispielsweise jene der Verkehrstoten (455 Tote). Seit den 1980er Jahren ist zwar ein deutlicher Rückgang der Suizidhäufigkeit zu beobachten, mit Beginn der Wirtschaftskrise im Jahr 2008 verlangsamte sich dieser Rückgang jedoch deutlich und ging in ein nahezu konstantes Plateau über.

Wie in anderen europäischen Ländern steigen die Suizidzahlen auch in Österreich mittlerweile wieder leicht. Um die Öffentlichkeit auf die weitgehend verdrängte Problematik der Suizidalität aufmerksam zu machen, wird alljährlich der Welttag der Suizidprävention veranstaltet. Der Welttag wurde erstmals im Jahr 2003 von der International Association for Suicide Prevention (IASP) und der Weltgesundheitsorganisation WHO ins Leben gerufen. (8.9.2015)“(Quelle: bmg)

Suizid und Suizidprävention in Österreich 2014

Vorträge zum Downloaden von der SUPRA-Vernetzungstagung 2014