Archiv für den Monat: Oktober 2015

NEIN zum Kaputtsparen in der Pflegeausbildung!

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Gewerkschaftliche Unterschriftenaktion gestartet.
Weiteren großen Überarbeitungsbedarf gibt es bei der geplanten Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegeausbildungsgesetzes (GuKG). Der Gesetzgeber ignoriert nach wie vor unsere Lösungsvorschläge. Die Chance, wichtige Qualitätssprünge bei der Ausbildung zu setzen, wurde (vorerst) vertan. Der derzeitige Entwurf  trägt vorwiegend die Handschrift der Länder und der Ärztekammer. Wir werden nicht untätig zusehen, wenn es hier um ein Gesetz für das gesamte Pflegepersonal (ca. 150.000 österreichweit) sowie alle Patientinnen und Patienten geht.
Aus diesem Grund startet die ARGE-Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe im ÖGB gemeinsam mit den Gewerkschaften vida, GdG-KMSfB, GÖD und GPA-djp eine Unterschriftenaktion, welche an Ministerin Sabine Oberhauser gerichtet ist.
Die wichtigsten Eckpunkte der Aktion:

  • Berufsschutz für alle Pflegeberufe!
  • Ein Jahr Ausbildung und Bezahlung nach einjähriger Ausbildung, aber Tätigkeiten und Verantwortung wie nach dreijähriger Ausbildung!
  • Wir brauchen keinen Assistenten vom Assistenten – die Pflege unserer Angehörigen muss uns doch 2 Jahre wert sein!
  • Einsparung an der patientenorientierten Pflegequalität durch den Wegfall der Sonderausbildungen, nur um dem Dienstgeber die Bezahlung der Zulagen zu ersparen!
  • Aufwertung des Pflegepersonals!

Mitmachen – Druck erhöhen!
Wir als Gewerkschaft vida unterstützen diese Punkte voll inhaltlich und ersuchen euch daher DRINGEND um Unterstützung!  Bitte sammelt so viele Unterschriften wie möglich und sendet die unterfertigten und eingescannten Unterschriftslisten  so rasch als möglich an:
ursula.koutek@gdg-kmsfb.at oder per Brief:
ÖGB CATAMARAN, c/o Ursula Koutek,
Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien

Wir werden alle Unterschriften gesammelt an die Ministerin übergeben, um somit den Druck zur Veränderung des Gesetzesentwurfes zu erhöhen.
Ein Video zur besseren Erklärung findest du hier.

GUKG Novelle

 

Quelle: gpa

NEUSTART – AUSBAU statt Abbau!

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„NEUSTART– Verein für Bewährungshilfe, Konfliktregelung und Soziale Arbeit – begleitet und unterstützt österreichweit jährlich über 40.000 Personen (Opfer und Täter). Das Angebot an sozialkonstruktiven Maßnahmen als Antwort auf Kriminalität umfasst beispielsweise Bewährungshilfe, Tatausgleich (Konfliktregelung und Schadenswiedergutmachung), Elektronisch überwachten Hausarrest („Fußfessel“), Gemeinnützige Leistungen (Ableistung von „Sozialstunden“), Haftentlassenenhilfe (Entlassungsbegleitung) oder AntiGewaltTraining.
Richterinnen und Richter in ganz Österreich schätzen NEUSTART als verlässlichen Partner und ordnen Bewährungshilfe an, um professionelle Unterstützung für und Kontrolle von Straffälligen sicher zu stellen.
Aktuell ist mit über 11.000 Bewährungshilfebetreuungen ein historischer Höchststand erreicht. Schon jetzt reichen die vom BMJ zur Verfügung gestellten Mittel nicht aus, um die im Bewährungshilfegesetz verankerte Obergrenze von 35 KlientInnen pro SozialarbeiterIn einhalten zu können, sodass jede BewährungshelferIn über 40 KlientInnen betreuen muss.
Für 2016 soll das Budget von NEUSTART aber dennoch so gekürzt werden, dass bis zu 30 voll ausgelastete MitarbeiterInnen gekündigt werden müssten (von 460 Vollzeitstellen).
Wenn bei der Unterstützung und Kontrolle von Tätern gespart wird, dann ist das aufgrund der längeren Haftzeiten wesentlich teurer, gefährdet den Resozialisierungserfolg der gesamten Strafjustiz und somit die Sicherheit der Bevölkerung (Täterarbeit ist Opferschutz)! siehe: Folgen der Budgetkürzung bei NEUSTART

Wir ersuchen Sie daher, ein Zeichen für eine nachhaltige Justizpolitik zu setzen und folgende Erklärung zu unterstützen – Danke!
Die Unterstützungserklärungen werden vom Betriebsrat und der GPA-djp an Bundeskanzler, Vizekanzler, Justizminister und Finanzminister übermittelt.“ (gpa)

Unterstützungserklärung abgeben          Unterschriftenliste ansehen

Falls es in Ihrem Bereich praktischer ist, Unterstützungserklärungen auf Papier unterschreiben zu lassen finden Sie unten ein Formular zum Download.

Zur Homepage von NEUSTART – http://www.neustart.at/AT/de/

Rückfragen:
Fritz Zeilinger – Betriebsratsvorsitzender NEUSTART
Mail: br@neustart.at

Protestversammlung: Achtung ABGESAGT

(siehe unten: newsupdate)

Protestversammlung am 3. Nov. 2015, um 13 Uhr vor dem Justizministerium, Museumstraße 7, 1070 Wien
Der Betriebsrat von NEUSTART und die GPA-djp fordern ausreichende Mittel vom Justizminister, um die erfolgreiche Arbeit fortsetzen und ausbauen zu können und wehren sich gegen die drohenden Kündigungen!
Wir ersuchen Sie, ein Zeichen für eine nachhaltige Justizpolitik zu setzen und das Anliegen der Protestkundgebung durch ihre Teilnahme zu unterstützen – Danke!
Betriebsrat NEUSTART

Newsupdate (30.10.2015):

wegen konstruktiven Gesprächen auf politischer Ebene, unter Mitwirkung von Wolfgang Katzian, mit guter Aussicht auf eine Lösung des Finanzierungsproblems bei NEUSTART/Bewährungshilfe, hat der BR von NEUSTART in Absprache mit der GPA-djp entschieden, die für den 3. November angekündigte Protestversammlung nicht abzuhalten. Der Betriebsrat von NEUSTART und die GPA-djp bedanken sich für deine/ihre solidarische Haltung, die Bereitschaft zur Unterstützung vor Ort und für die zahlreiche Beteiligung an der Online-Kampagne, und hoffen auf zahlreiche Beteiligung bei unseren zukünftigen notwendigen Aktivitäten. Mit gewerkschaftlichen Grüßen

Betriebsrat NEUSTART
Regionalgeschäftsführerin GPA-djp Wien, Barbara Teiber, MA
Regionalsekretärin GPA-djp Wien, Birgit Ivancsics, MSc

REMINDER: Staffel Marathon

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Der PSD nimmt 2016 im Zuge des Vienna City Marathons am Staffel-Marathon (größter Staffel Marathon der Welt!) teil!
Bei Interesse wendet euch bitte bis spätestens 20.11.2015 an Michael Maurer bzw. Josef Schörghofer, damit uns die Plätze sicher sind!

Denn: „Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.“ (Sokrates)

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Solidarität im Sozial- und Gesundheitsbereich

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Veranstaltung mit Podiumsdiskussion
(organisiert durch die Interessensgemeinschaft der GPA „work@social“)

Donnerstag, 29. Oktober, 18:30 Uhr Fachbuchhandlung des ÖGB-Verlags Rathausstraße 21, 1010 Wien

Die Arbeitsbedingungen im Sozial- und Gesundheitsbereich haben sich in den letzten Jahren durch fortschreitende Ökonomisierung unserer Arbeitsfelder und eine anhaltende Sparpolitik zunehmend verschlechtert. Um gemeinsam für unsere Interessen als ArbeitnehmerInnen eintreten zu können, brauchen wir einen starken Zusammenhalt im Kampf um einen „Sozialausbau“ und bessere Arbeitsbedingungen, d.h. für mehr Lohn und zusätzliches Personal! Vielfältige Spaltungsmechanismen erschweren oder verhindern gar eine Solidarisierung im Sozial- und Gesundheitsbereich. Wir wollen folgende Themenbereiche näher beleuchten:

˗ Alter, Geschlecht, Herkunft, Kultur, Religion, Sprache und physische/psychische Konstitution (Fanny Müller-Uri, Rassismusforscherin)
˗ Veränderungen in der Arbeitswelt unter dem Blickwinkel von Ökonomisierung, Präkarisierung, Entprofessionalisierung und steigender Arbeitslosigkeit (Diane Branellec, Betriebsrätin Vertretungsnetz)
˗ Zuständigkeiten verschiedener Gewerkschaften mit „zersplitterten“ KV-Verhandlungen, Konkurrenz unterschiedlicher Anbieter oder Trägerorganisationen am „Markt“ (Lisa Mandl, Betriebsrätin VKKJ)
˗ Unterschiedliche Bezahlung je nach Kollektivvertrag und Gehaltsschema – ungleicher Status von ArbeiterInnen und Angestellten (Axel Magnus, Betriebsratsvorsitzender Sucht- und Drogenkoordination Wien gemeinnützige GmbH)

Um die Einflüsse und Faktoren dieser Erscheinungsformen zu diskutieren und gemeinsam nach Möglichkeiten und Wege zu ihrer Überwindung zu suchen, lädt der Regionalausschuss der IG work@social Wien zur Podiumsdiskussion ein.
Um Anmeldung unter ulrike.pap@gpa-djp.at wird gebeten.
Auf dein Kommen freuen sich
Axel Magnus                                                                  Birgit Ivancsics, MSc
im Namen des RA work@social Wien                        Regionalsekretärin

Parteienbefragung

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„Im Vorfeld der Gemeinde- bzw. Landtagswahlen in Wien hat der Regionalausschuss des Wirtschaftsbereichs 17 (privater Gesundheits- und Sozialbereich, Kinder- und Jugendwohlfahrt) in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier Wien die unten stehenden Fragen an die Klubs von SPÖ, FPÖ, ÖVP, Grüne und die NEOS gerichtet. Wie die einzelnen Antworten ausgefallen sind sehen Sie, wenn Sie auf „Antworten“ neben der jeweiligen Frage klicken.

1. Wie soll Ihrer Meinung nach die Finanzierung von höheren Löhnen bzw. Gehältern – die Forderung von 30% plus wie bei ÄrztInnen zieht immer weitere Kreise – und besseren Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Sozialbereich in der kommenden Legislaturperiode erfolgen? ANTWORTEN

2. Wie soll Ihrer Meinung nach die enorme Einkommensschere zwischen dem Gesundheits- und Sozialbereich und dem Medianeinkommen geschlossen werden? Wie soll der Tatsache, dass nach Zahlen der Statistik Austria zwischen 30 und 40 Prozent unter der Armutsgefährdungsschwelle verdienen, entgegengewirkt werden? ANTWORTEN

3. Welche konkreten Maßnahmen sehen Sie vor, um den hohen Anteil an Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen, die oft in die Armutsfalle führen, zu senken? ANTWORTEN

4. Woher sollen die dafür erforderlichen Mittel kommen? Wie stehen Sie z.B. zur Einführung einer Leerstandsabgabe? ANTWORTEN

5. Welches sind Ihre Vorschläge für die Lösung des zunehmenden Fachkräftemangels in Pädagogik und Pflege? ANTWORTEN

6. Welche Maßnahmen gedenken Sie gegen die zunehmende Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen (insbesondere der Arbeitszeit) zu setzen? ANTWORTEN

7. Gedenkt Ihre Partei als Gegenmaßnahme zur zunehmenden Gesundheitsgefährdung (Stichwort: Burn-Out) der Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialbereich eine Arbeitszeitverkürzung mit vollem Einkommens- und Personalausgleich umzusetzen? Wenn Ja: Wie hoch sollte dann die wöchentliche Normalarbeitszeit sein? ANTWORTEN „(gpa)