Archiv für den Monat: März 2016

Den Menschen nicht aus den Augen verlieren!

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„Chancen und Risiken der digitalen Welt sowie die Rolle der Beschäftigten darin: Damit setzen sich AK Salzburg und Kuratorium für psychische Gesundheit im Rahmen einer Veranstaltungsreihe auseinander. Auftakt-Thema war „Psychisch gesund am Arbeitsplatz?“. AK-Präsident Siegfried Pichler: „Es geht darum, bereits jetzt Rahmenbedingungen zu schaffen, um den Menschen in einer Hightech-Arbeits- und Lebenswelt nicht aus den Augen zu verlieren!“
Das ReferentInnenteam beim Auftakt Arbeitswelten 2030: Gesundheitswissenschafter Thomas Haug, Karin Hagenauer (AK) und Silvia Huber (AMD) Auftakt Arbeitswelten 2030

„Arbeitswelten 2030. Heute für ein gutes Morgen sorgen!“: So der Titel einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe von Arbeiterkammer Salzburg und Kuratorium für psychische Gesundheit. Inhalt: Was kann und muss – vor dem Hintergrund der sogenannten vierten industriellen Revolution/Digitalisierung der Lebens- und Arbeitsbereiche – bereits heute getan werden, um für ein „gutes Morgen am Arbeitsplatz“ zu sorgen? Den Auftakt machte am 17. März 2016 die Veranstaltung „Psychisch gesund am Arbeitsplatz?“. Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland erörterten die Chancen und Risiken einer zukünftigen, digitalen Arbeitswelt und die Rolle der Beschäftigten darin.

Psychische Erkrankungen im Job auf dem Vormarsch
Dass bereits jetzt Handlungsbedarf besteht, zeigt die steigende Zahl der berufsbedingten psychischen Erkrankungen: Laut aktuellem „Fehlzeiten-Report“ des WIFO hat sich die Zahl der Krankenstandstage seit 1996 verdreifacht. „Außerdem hat eine Mikrozensus-Befragung ergeben, dass bereits 40 Prozent der österreichischen Beschäftigten über ständigen oder oftmaligen Zeitdruck am Arbeitsplatz klagen“, berichtet AK-Arbeitspsychologin Karin Hagenauer.

Stiefkind psychische Gesundheit
Oben genannte Zahlen sollten eigentlich ein Alarmsignal für die ArbeitgeberInnen sein. Doch die meisten Betriebe sind säumig: Laut Strukturwandel-Barometer 2014 ist die gesetzliche Verpflichtung zur Bewertung und Minimierung der psychischen Risikofaktoren (seit 1. Jänner 2013 in Kraft) bis dato nur in jedem fünften Unternehmen in Österreich umgesetzt worden.

Arbeit muss menschliches Antlitz bewahren
ExpertInnen und Publikum waren sich im Rahmen der Abschlussdiskussion einig: Die neuen Entwicklungen dürfen nicht zum Vorwand werden, um die Aushöhlung bestehender sozialer und arbeitsrechtlicher Standards zu legitimieren. Im Gegenteil: Nur wenn der digitale Wandel die Lebens- und Arbeitswelt breiter Bevölkerungsschichten verbessert und der Mensch im Mittelpunkt bleibt, dann ist es eine gelungene Revolution.“(gesundearbeit)

Die nächsten Termine
Die Veranstaltungsreihe „Arbeitswelten 2030. Heute für ein gutes Morgen sorgen!“ geht weiter:

7.4.2016: „Arbeiten, um zu leben, oder leben, um zu arbeiten?“
28.4.2016: „Arbeiten im digitalen Net(z) – Gefahr oder Chance?“

(jeweils von 16–18 Uhr in der AK Salzburg, Turmzimmer)

Datum 29.03.2016 09:12

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Liebe KollegInnen!

Im Blog sind wieder ein paar Tagungs-links!
Wenn ihr auch Veranstaltungen teilen wollt, nutzt doch auch diese Möglichkeit!

Alles Liebe, eure Christine

 

Wer über die Zeit verfügt

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Ein Artikel von „Arbeit&Wirtschaft“ zur Einteilung der Arbeitszeit:

„Die Arbeitszeit ist naturgemäß ein zentrales Thema im Arbeitsleben. Doch weder bei der Einteilung noch bei Überstunden muss man sich Zumutungen gefallen lassen. Grundsätzlich wird die Arbeitszeiteinteilung vereinbart. Dafür gibt es Regelungen im Kollektivvertrag oder in der Betriebsvereinbarung. Doch selten bleibt die einmal vereinbarte Arbeitszeiteinteilung für längere Zeit unverändert. Es gibt Bedarf an Mehrarbeit, es gibt das Bedürfnis nach freien Tagen: Und schon stellen sich Fragen nach der Möglichkeit des Abweichens von der einmal vereinbarten Zeiteinteilung.“ siehe weiter

Suizidprävention in Österreich: Bericht 2015

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 „Der Bericht Suizid und Suizidprävention in Österreich 2015 bietet ein Update der wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten zu Suiziden in Österreich. Die Bedeutung des Internets für die Suizidprävention, speziell die Bedeutung von E-Mail-Beratung, sozialen Medien und Internet-Foren wird speziell beleuchtet.“(bmg) siehe mehr

Umfrage der Arbeiterkammer

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Umfrage: Wie teilen Sie sich Beruf, Kinderbetreuung & Hausarbeit mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin?

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